Der Hillclimb Brixen im Thale presented by VAUDE sprengte als fulminanter Auftakt des 16. Raiffeisen KitzAlpBike Festivals by Ghost Bikes alle Rekorde. Zum 4. Mal findet der Hillclimb statt, zum 4. Mal verzeichnen die Veranstalter rund um Hillclimb- Organisator Kurt Tropper einen Teilnehmerrekord: „Mit 287 Startern haben wir jetzt nicht nur einen neuen Teilnehmerrekord erreicht, wir können auch unseren Status als teilnehmerstärkster Hillclimb Österreichs überzeugend unterstreichen.“
Sportlich sorgt der Finne Jukka Vastaranta (FIN) für die nächste VAUDE Hilllclimb Brixen Sensation. Der EM- Zweite und WM 8. pulverisiert in einer Zeit von 18:56.04 den Streckenrekord über 6km und 500 Höhenmeter auf den Brixener Filzalmsee.
Urban Bike Challenge begeisterte tausende Zuschauer
Die FMB Worldtour zu Gast in Westendorf und beinahe macht das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Aber nur beinahe....
Das Wetter spielte vor allem in den frühen Morgenstunden verrückt, es gab zwar jede Menge Dirt, aber heftige Regenfälle brachten den Aufbau immer wieder zum Stoppen. Am frühen Nachmittag, dann die Wetterbesserung und nur mit viel Einsatz und Power von OK Leiter Stephan Bannach, Kurt Exenberger und Chefshaper Mike Santek gab es grünes Licht für den Bewerb. Der Bewerb, die Show konnte starten.
Sportlich kann dann nur ein Tscheche die Österreichische Dominanz durchbrechen. Niki Leitner gewinnt vor Thomas Zejda (CZE) und Clemens Kaudela.
Der vierte Tag des Raiffeisen KitzAlpBike Festivals by GHOST Bikes war der olympischen Disziplin auf dem Fleckalm Circuit in Kirchberg gewidmet. 300 Kinder und Jugendliche rockten den Cross Country Youngsters Cup presented by TISCOVER, der zu einem der größten Nachwuchsbewerbe Österreichs gewachsen ist, erklärte Rennleiter Günther Foidl: „Beim Cross Country Nachwuchsbewerb sind wir bemüht, den Kindern und Jugendlichen ein qualitativ anspruchsvolles Rennen auf einem technisch hochwertigen Kurs zu bieten, auf dem schon Profis wie Lisi oder Maria Osl technisch gereift sind. Wir bieten eine Talenteschmiede für Jugendliche, besonders in der U15 und U17 Klasse geht es schon um einiges und es kann wertvolle Rennerfahrung gesammelt werden.“ Zudem sind die Kinderrennen des KitzAlpBike Festivals ein absoluter Publikumsmagnet, mit ehrgeizigen Teilnehmern ab der Klasse U7 aufwärts.
Der Finne Jukka Vastaranta bleibt das Siegergesicht der 16. KitzALpBike Festival Auflage und gewinnt nach dem Hillclimb in Brixen im Thale auch den Cross Country Bewerb by TISCOVER am Samstag. Großer Tag auch für die Osl-Schwestern. Maria und Michaela Osl platzieren sich in Kirchberg jeweils auf dem Podium. Lisi Osl sichert sich währenddessen in Mont Sainte Anne den sechsten Platz, ihr bestes Weltcup- Saisonergebnis.
Wie schon beim Hillclimb in Brixen im Thale drei Tage zuvor, setzt sich der Finne Jukka Vastaranta auch im Cross Country Bewerb by TISCOVER in eindrucksvoller Weise durch. Vastaranta lässt der heimischen Cross Country Elite keine Chance. Als bester Österreicher platziert sich der, in den ersten beiden Runden des Rennens noch in Führung gelegene, Alexander Gehbauer auf Rang 3. Vastaranta wird morgen auch am Start des Marathons stehen und könnte mit drei Siegen in Folge KitzAlpBike Geschichte schreiben.
Bei den Damen klassiert sich Lokalmatadorin Maria Osl im Eliterennen auf Rang 3. Die jüngste Osl- Schwester, Michaela, landet bei den Juniorinnen ebenfalls auf Rang 3.
Drittes Antreten, dritter Sieg. Österreichs Marathon Nummer 1 Alban Lakata lässt heute auf der neuen Ultra-Distanz des KitzAlpBike Marathons über 95km und 4400 Höhenmeter keine Fragen aufkommen und überrascht mit einer Fabelzeit.
Ultra-stark! Der Lienzer Ex- Marathonweltmeister Alban Lakata beendet die 95km und 4400 Höhenmeter der neuen KitzAlpBike Ultra Distanz in einer Zeit von 4:36:57.08 und hat im Ziel noch ein entspanntes Lächeln auf den Lippen: „Ich bin glücklich, in Kirchberg nach 2006 und 2009 zum dritten Mal gewonnen zu haben. Für die WM 2013 ist das ein gutes Zeichen, dann hoffe ich natürlich auch, ganz vorne dabei zu sein. Dieser Marathon ist hart, aber absolut WM- würdig. "
Und sein Freund und Trainingskollege Benjamin Karl, Doppelolympiasieger und Olympiasilbermedaillengewinner lechzt: „Es gibt nichts Schöneres, als es beim KitzAlpBike Marathon ins Ziel zu schaffen. Der erste Anstieg hat mir beinahe die Moral gebrochen, ich hab zu mir selber gesagt, du hast einen Vogel.“ Benjamin Karl beendet sein Ultra-Erlebnis in fünf Stunden und 37 Minuten.
WM-Richtmarke
Die Entscheidung fiel ausgerechnet in der Mausefalle: Alban Lakata macht im Anstieg zum Hahnenkamm alles klar, fährt dann ein einsames Rennen und holt einen Vorsprung von über neun Minuten auf Teamkollegen Robert Mennen (GER) heraus: „Ich habe mir das Rennen gut eingeteilt, mich bis zur Choralpe mitziehen lassen. Die Ultra – Distanz war für uns alle Neuland. Diese Richtzeit war wichtig, ist aber noch ausbaufähig“, ist der Weltranglistenführende überzeugt.
Resümee Max Salcher:
„Es hat sich bezahlt gemacht, die Strecke aufgrund der WM neu zu überdenken. Das ist eine Streckenführung, die geschlossen von Kirchberg, Brixen, Westendorf nach Kitzbühel führt, was heißt, dass alle Orte mit eingebunden sind. Richtig und wichtig ist es auch, dass die leichte Strecke „Light“ auch wirklich leichter geworden ist, weil damit in den nächsten Jahren jeder Hobbyfahrer in den Genuss eines Kitzalpbike- Starts kommen möchte. So, wie es aussieht, wird diese Strecke die WM- Strecke für 2013 sein. Wieder hat sich gezeigt, dass sich der Festivalcharakter bezahlt macht, gleich beim Startschuss gab es einen Teilnehmerrekord, dann einen sensationellen Freestylebewerb in Westendorf. Mehr denn je hat man bei den Kinderrennen gesehen, dass der Sport lebt, heuer gab`s wieder eine Steigerung der Teilnehmerzahl, insgesamt verzeichnen wir beim Festival einen Teilnehmerrekord von 1500 Teilnehmern.
Josef Margreiter, Direktor TirolWerbung:
Einer der größten Sommersportaushängeschilder des Landes Tirol und perfekte Visitenkarte für die Radkompetenz in Tirol. Eine hochklassige Strecke
Zahlen und Fakten 2011:
In der Festivalzeit, das ist Teilnehmerrekord, 1570 Teilnehmer an vier Bewerbstagen