Die im Ortszentrum gelegene Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt wurde im Jahre 1812 zur Dekanatskirche des Brixentals geweiht. Bereits im 8. Jahrhundert wurde in Brixen schon eine Holzkirche erwähnt.
Der mächtige, stuckmarmorne Hochaltar, die Seitenaltäre, die Kanzel, die Beichtstühle, die Kreuzgruppe und die neu gebaute prunkvolle Orgel sind besonders hervorzuheben. Zur Pfarrkirche zählen noch 10 Kapellen, davon sind 2 Wahlfahrtskirchen. In der Pfarrkirche liegt einen Kirchenführer auf, den man um €3,- erwerben kann.
Der erste Bau eines Gotteshauses erfolgte in Kirchberg schon im 13. Jahrhundert im romanischen Stil. Im 15. Jh. wurde eine neue Kirche im gotischen Stil errichtet. Im 18. Jh gestaltete man das Gotteshaus um und das Kircheninnere wurde völlig barockisiert. 1977/80 renovierte und vergrößerte man die Kirchberger Kirche nach Plänen des weltbekannten Tiroler Architekten Prof. Clemens Holzmeister. An der Außenwand des Turmes befindet sich ein großes Madonnenbild des Kirchberger Kirchenmalers Michael Lackner.
Zu der Kirche gibt es eine nette Sage: Die Kirche sollte ursprünglich im Ort erbaut werden, dort wo heute das Kaufhaus Bechlschmied steht. Bevor das Dach mit Holzschindeln gedeckt wurde, haben Tauben diese Schindeln auf den Berg (der jetzige Standort der Kirche) gebracht. Die Kirchberger sahen darin ein Zeichen Gottes und erbauten die Kirche an der jetzigen Stelle.
Die St. Nikolauskirche in Westendorf wird 1320 erstmals urkundlich erwähnt.
Der gotische Bau wurde 1771 von Andre Huber umgebaut. Die Fresken, von denen noch heute einige erhalten sind, stammen vom Maler Matthias Kirchner aus dem Jahre 1774.
Zwischen 1912 und 1991 gab es einige weitere Renovierungsarbeiten Innen wie Aussen.
Zu den Kunstschätzen der Kirche zählen unter anderem ein "Kruzifix mit der Schmerzmutter'", die Orgel, ein "Lavabo-Teller" aus dem Jahre 1747 und das Schloss der Sakristei.
Die Kirche in Aschau wurde in den Jahren 1782/83 von Maurermeister Andreas Hueber aus Kitzbühel erbaut. Anlass hierzu war die Erhebung Aschaus zur Expositur. 1887 wurde das Gotteshaus dem Heiligen Kreuz geweiht.
Das Hochaltarbild sowie einst das Deckengemälde schuf der Kitzbühler Maler Matthias Kirchner. Im Turm der Kirche hängt eine Glocke mit der Jahreszahl 1593 aus dem Städtchen Rattenberg/Tirol.
Die letzte Kirchenrestaurierung fand im Jahre 1924 statt. Dabei wurde das Deckengemälde vom akad. Maler Josef Obermoser aus Kirchberg erneuert. Es zeigt eine Szene aus dem Alten Testament: Das Gottesvolk auf dem Weg durch die Wüste. Mittelpunkt dieses Bildes ist die Säule mit der ehernen Schlange, dem Sinnbild für Heil und Rettung.
Auf dem Gemälde sind viele vom Himmel fallende Schlangen zu sehen (die auf der „Frauenseite“ = vom Eingang aus links, haben längere Zungen – Zufall, Anspieleung oder Künstlerlaune?).
Am Ende des Kirchangerweges, vom Dorf aus in 15 Minuten erreichbar steht auf einer kleinen Anhöhe die Kirchangerkapelle.
Die Sage dazu lautet: Einem sehr lebenslustigen Kirchberger begegnete eines Abends am Kirchanger der Teufel in Menschengestalt. Der Teufel fiel über den Mann her. In seiner großen Not gelobte er, der Gottesmutter Maria eine Kapelle zu bauen. Der Kirchberger konnte schließlich den Teufel besiegen und ließ eine kleine Kapelle zu Ehren der Heiligen Maria erbauen und einen hölzernen, weißen Teufel im Inneren der Kapelle anbringen.
Die Kapelle beim Klausenbach - besser bekannt als "Schwedenkapelle" ist jedes Jahr das Ziel der "Antlassprozession".
Über der Eingangstür des Kirchleins steht: "Bis hieher und nicht weiter kamen die schweden Reiter - 1643".
Zwar bestand im Dreißigjährigen Krieg (1618 - 1648) für unsere Gegend mehrmals ernste Gefahr eines Schwedeneinfalles, doch bis "hieher" kamen diese nie. Bewaffnete Reiter aus den Gemeinden Kirchberg, Brixen und Westendorf, so heiß es, seiden damals mit einem Priester, der das Allerheiligste trug, den Schweden entgegengeritten und hätten sie am Klausenbach zur Umkehr gezwungen. Daraufhin sei zum Dank für abgewendete Gefahr eine jährliche Reiterprozession zur Klausenkapelle gelobt worden.
Im Jahre 1659 wurde auf dem Harlaßanger erstmals eine kleine Holzkapelle errichtet. Das jetzige Kirchlein wurde im Jahre 1715 vom Maurermeister Kurz aus Kitzbühel erbaut. Es besteht aus dem gemauerten Hauptbau und einem hölzernen Vorbau. Im Kircheninneren sind am flachen Gewölbe neubarocke Fresken des Kirchberger Kirchenmalers Michael Lackner, Maria Heimsuchung darstellend, zu sehen.
das auf eine mehr als 400 jährige Geschichte zurück blicken kann!
Im Jahre 1589 wird die Kirche auf der Hohen Salve erstmalig als Filiale der Brixener Kirche erwähnt. Die Kirche in Brixen aber nennt schon Erzbischof Arno im Jahre 788.
Die Salvenkirche wird 1612 neu aufgebaut und im Jahre 1617 darin die erste hl. Messe durch Pfarrer Ambros Strasser gelesen.
Durch Blitzschlag wird diese Kirche 1640 erneut zerstört, wieder aufgebaut und am 24. August 1643 geweiht.
Bis 1767 wird die Kirche siebzehn mal vom Blitz beschädigt. 1784 baut man den ersten Blitzableiter ein.
Jeden Mittwoch, vom 1. Juli bis 16. September wird in der höchsten Wallfahrtskirche Österreichs um 11.00 Uhr eine Andacht gelesen!