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Brixen ist, wie schon sein keltischer Name vermuten lässt, eine der ältesten Siedlungen des Tiroler Unterlandes. Ein keltisches Beil (Lappenaxt) aus der Spätbronzezeit, das in Brixen gefunden wurde, schmückt heute das Ortswappen von Brixen im Thale.
Wenn wir die Namen der Gemeinden des Brixentals betrachten, so können wir bei den meisten den ursprünglichen Sinn leicht erkennen, so bei Hopfgarten, Westendorf, Kirchberg. Es handelt sich hier um deutsche Namen, die auf die bayrischen Siedler zurückgehen.
Seit dem Feldzug von Tiberius und Drusus im Jahre 15 v. Ch. bis zur bayrischen Besiedelung, die im 6. Jahrhundert einsetzte, gehörte das Brixental zum römischen Reich, dessen Sprache das Latein war. Der Name Brixen lässt sich aber vom Lateinischen ebensowenig erklären wie mit Hilfe des Deutschen.
Die ersten Siedler in Brixen waren Kelten und sie traten in der Mitte des ersten vorchristlichen Jahrtausends vor allem an den Randzonen der Alpen in Erscheinung. Im zweiten vorchristlichen Jahrhundert bildete sich im Gebiet der Ostalpen ein keltisches Königreich mit der Hauptsadt Noreia heraus, das als Regnum Noricum den Römern entgegen trat. Zu diesem Reich gehörte auch das nordöstliche Tirol.
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